Tauchen | Erste Übung
Das Kind steht mit dem Rücken zur Wand im brusttiefen Wasser. Es taucht hinunter, stößt sich mit beiden Füßen von der Wand ab und gleitet ohne Arm- oder Beinbewegungen durch den Tunnel (1,5–2,5 m entfernt).
Vorbereitende Übungen

Ring immer tiefer
Nutze einen Gymnastikreifen: Anfangs an der Wasseroberfläche halten, dann schrittweise absenken. Das Kind gleitet hindurch und stößt sich an der Beckenwand ab. Diese Übung fördert die Körperhaltung und das Tauchen in verschiedenen Tiefen.

Boden berühren
Machen Sie die Übung im hüfttiefen Wasser. Zählen Sie jeweils bis drei. Legen Sie mit dem Kind abwechselnd rechte Hand, linke Hand, beide Hände, Po und zuletzt die Nase auf den Boden. Warnen Sie bei der Nase vor Verletzungen. Die Übung hilft Kindern, schrittweise unterzutauchen.

Luft anhalten
Nutzen Sie eine Schwimmnudel oder ein Schwimmbrett. Das Kind hält sich mit einer Hand fest. Auf Ihr Signal taucht es unter Wasser. Starten Sie bei zwei Sekunden und erhöhen Sie die Zeit langsam. Die Übung verbessert das Luftanhalten unter Wasser spielerisch.
Häufige Fehler

Angehobener Kopf und nicht gestreckte Arme
Diese Übung schult die Körpersteuerung unter Wasser. Der Körper muss gestreckt und pfeilgerade sein. Kopfheben oder Ellbogenbeugen erhöht den Widerstand und verhindert die Übung. Wiederholen Sie bei Problemen den Wasserpfeil mit gestrecktem Körper.