Kraul
Das Kind schwimmt 15 Meter Kraul mit korrekter Seitenatmung und atmet mindestens einmal auf beiden Seiten. Der Wechselbeinschlag bleibt während der gesamten Strecke sichtbar und unterstützt den Antrieb. Diese Übung vermittelt eine erste Form des Kraulstils, die in späteren Kursen weiter verbessert wird.
Vorbereitende Übungen

Abstoßen und 5 Züge Kraul
Das Kind stößt sich ab, gleitet kurz und macht fünf Kraularmzüge mit Wechselbeinschlag ohne Atmung. Die Arme können gestreckt oder leicht gebeugt sein. Diese Übung überträgt die Armkoordination der Windmühlenübung ins Wasser.

Windmühle vorwärts
Stehen Sie mit seitlich hängenden Armen. Drehen Sie einen Arm langsam im Gegenuhrzeigersinn, Handfläche nach unten. Wiederholen Sie dies mit dem anderen Arm, dann mit beiden asynchron. Diese Übung verbessert die Armkoordination und vermittelt die Kraulbewegung. Die korrekte Ellbogenbeugung wird später vertieft.
Häufige Fehler
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Atmung nach vorne
Viele Kinder begreifen die Notwendigkeit der Schulterrotation nicht. Zudem sind sie es sich aus vorherigen Übungen wie zum Beispiel dem Motorboot gewöhnt, nach vorne zu atmen. Dieser Fehler kann an schlechter Kommunikation liegen. Die Kinder verstehen nicht, dass die Seitenatmung der ausschlaggebende Faktor der Übung ist. Aus diesem Grund können Sie die Notwendigkeit der Seitenatmung nicht oft genug erwähnen. Oder es kann natürlich auch daran liegen, dass sie es einfach nicht hinkriegen. Dafür helfen die oben genannten Übungen.

Zu hektisch
Einige Kinder neigen dazu, mit den Armen unkontrolliert zu rudern, was die Wasserlage und die Koordination von Armzug und Atmung beeinträchtigen kann. Eine effektive Übung ist das Zeitlupenschwimmen. Erklären Sie dem Kind, dass es die Arme sehr langsam bewegen soll und stattdessen die Energie vollständig in den Beinschlag stecken soll. Als Alternative können Sie dem Kind vor der Übung eine längere Strecke schwimmen lassen, um seine Energie zu reduzieren. Obwohl dies vielleicht streng klingt, sind erschöpfte Schwimmer manchmal effizienter, da sie sich aufgrund der Ermüdung krafteffizienter verhalten. Dabei ist es wichtig, das richtige Gleichgewicht zu finden.